Neuigkeiten und aktuelle Projekte von Sunovation

Roadshow zur bauwerkintegrierten Photovoltaik

Begleitausstellung mit SUNOVATION eFORM Modulen

Elsenfeld, Juni/Juli 2022 – SUNOVATION ist aktuell mit ihren Glas-Glas-Modulen für gebäudeintgrierte Photovoltaik-Fassaden und Überdachungen auf einer Roadshow durch Baden-Württemberg unterwegs. Die Roadshow zur bauwerkintegrierten Photovoltaik ist eine Veranstaltung der "BIPV-Initiative Baden-Württemberg" , die vom Umweltministerium Baden-Württemberg gefördert wird. In der Veranstaltungsreihe dreht sich alles um gebäudeintegrierte Photovoltaik - von der Planung über Systemkomponenten, Rahmenbedingungen bis hin zu Gestaltungsmöglichkeiten und Best-Practice-Beispielen.

 

Die BIPV-Initiative wurde von der Architektenkammer Baden-Württemberg und den drei Projektpartnern Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE), Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung Konstanz (HTWG) und Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ins Leben gerufen. Die Teilnahme an der Roadshow zur bauwerkintegrierten Photovoltaik wird von der Architektenkammer Baden-Württemberg für Mitglieder und für AiP mit 3 Unterrichtsstunden anerkannt.


Weitere Informationen und Anmeldung unter www.akbw.de/bipv-roadshow

MVZ Marburg mit Photovoltaik-Fassade von SUNOVATION

Aktiv stromerzeugende, gewölbte Glas-Glas-Module

Elsenfeld, Juni 2022 –  Medizinisches Versorgungszentrum Marburg mit nahtloser, gebäudeintegrierter Photovoltaik-Fassade. Die verglaste Fassadenrundung des Gebäudes ist mit aktiven Photovoltaik-Modulen ausgestattet. Modulhersteller SUNOVATION hat die gewölbten Glas-Glas-Module mit jeweils 2 bis 3 m² in fünf verschiedenen Höhen und einem Radius von 2,5 m gefertigt.

Altbau mit Sanierungsbedarf

Das medizinische Versorgungszentrum hat durch den Einsatz bildgebender Diagnostikgeräte einen enormen Stromverbrauch. Im Zuge der Modernisierung des Bestandbaus kam daher eine stromerzeugende Photovoltaikfassade zur Erzeugung nachhaltiger Energie zum Einsatz. Architekt Hagen Plaehn hat das mehrstöckige Gebäude in Marburg geschickt in einen modernen und zugleich funktionalen, nachhaltigen Bau verwandelt. Hierbei wurde auf grundlegende Veränderungen der Bau-Substanz verzichtet. Diese wurde stattdessen aufgegriffen und als Basis für den neuen Entwurf herangezogen. Die alte Fassade wurde zurückgebaut und durch die moderne, stromerzeugende Glasfassade ersetzt. Gestalterisches Kernelement ist dabei eine neu entstandene Gebäuderundung, die durch die Überbauung einer innenliegenden Gebäudeecke entstanden ist. Dadurch wurde die vormals optisch unterbrochene Fassade geschlossen und gestalterisch in die Gesamtfassade integriert. Hervorgehobene Fensterausschnitte mit Passepartout-Rahmen ziehen sich wie horizontale Lichtbänder durch das Gebäude und verleihen ihm gemeinsam mit der gewölbten Formgebung seine besondere Dynamik. Neben gestalterischen Überlegungen standen bei der Entwurfsfindung auch funktionale Aspekte Pate – in der ehemaligen Innenecke entstand ein großzügiges Treppenhaus mit Aufzug.

 

Individuelle Photovoltaikfassade als Stromlieferant

Die schwarze Photovoltaikfassade besteht aus individuell gefertigten, rahmenlosen Glas-Glas-Modulen des Herstellers SUNOVATION, der auf gebäudeintegrierte Photovoltaik spezialisiert ist. Die PV-Fassade wurde als vorgehängte hinterlüftete Fassade (VHF) ausgeführt. Um den Besonderheiten des Bestandbaus gerecht zu werden, sind Module und Unterkonstruktion maßgefertigt. Die individuellen Fassadenmodule für die 317 m² große Solarfassade hat SUNOVATION in Unterfranken produziert. Hierfür konfigurierte der Modulhersteller die 161 Glas-Glas-Module passgenau in 28 verschiedenen Geometrien. Zum Einhängen in die bauseitige Unterkonstruktion wurden sie mit rückseitig geklebten Rahmen in Structural Glazing Bauart ausgestattet. „Eigentlich handelt es sich um eine herkömmliche Glasfassade. Wir können jede Glasfassade auch als Photovoltaikfassade errichten. Es bedarf ein wenig mehr Planung und Technik, rechnet sich aber langfristig auch finanziell“, so Hagen Plaehn, Architekt der Sanierungsmaßnahme.

 

Besondere Architektur mit nahtloser, gebäudeintegrierter Photovoltaik

Die verglaste Fassadenrundung des Gebäudes ist, ebenso wie die restliche Fassade, mit aktiven Photovoltaik-Modulen ausgestattet. Modulhersteller SUNOVATION hat die gewölbten Glas-Glas-Module mit jeweils 2 bis 3 m² in fünf verschiedenen Höhen und einem Radius von 2,5 m gefertigt. Die rückseitigen SG-Rahmen wurden gebogen gefertigt und passgenau mit den gewölbten Glas-Glas-Modulen verklebt. Resultat ist eine aktiv stromerzeugende, kantenlos gerundete Photovoltaik-Fassade. Ermöglicht wird diese Bauweise durch das spezielle Produktionsverfahren SCET (SUNOVATION Cell Embedding Technology) des Modulherstellers. Hierbei wird der Modulverbund mittels eines kalten Verfüllprozesses hergestellt, der eine spannungsfreie Einbettung der Photovoltaikzellen in gebogene Gläser ermöglicht. Die gesamte Fassadenanlage verfügt über eine installierte Leistung von 55 kWp.  Neben einer klassischen Solaranlage auf dem Flachdach des Gebäudes trägt sie zur Stromerzeugung direkt am Ort des Stromverbrauchs bei. Langfristig soll das Gebäude das erste klimaneutrale radiologische Zentrum Deutschlands werden. Die Photovoltaik-Fassade ist hierfür ein Baustein. „Das MVZ Marburg ist ein gelungenes Beispiel für eine funktionale und energetische Modernisierung eines Bestandbaus. Durch die Integration von Photovoltaikfassaden können Gebäude im Bestand optimal aufgewertet werden und einen aktiven Beitrag zur Erzeugung umweltfreundlicher Energie leisten“, so Sebastian Clausmeier, Vertriebsingenieur für gebäudeintegrierte Photovoltaik bei SUNOVATION. „Wir gehen bereits in der Planung der individuell konfigurierten Glas-Glas-Module auf die besonderen Anforderungen im Bestand ein und passen die Module entsprechend an“, so Clausmeier weiter.

 

Maximaler Stromertrag zur Eigenversorgung

Für einen maximalen Ertrag der Fassadenanlage kamen die Module SUNOVATION eFORM color High Performance Black zum Einsatz, die jeweils mit eigenen Leistungsoptimierern versehen wurden. Dadurch wird eine optimale Modulleistung garantiert und das modulgenaue Monitoring der einzelnen Glas-Glas-Module ermöglicht. Dem Monitoring kommt in diesem Projekt eine besondere Bedeutung zu, denn die Fassadenanlage ist als Bürgersonnenkraftwerk des Vereins Sonneninitiative e.V. konzipiert. Dieser engagiert sich im Bereich Umwelt- und Klimaschutz durch Förderung regenerativer Energiegewinnung. Mit der Photovoltaikfassade in Marburg hat er den Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik für sich neu entdeckt.

 

Bautafel

Architekt:                      a.p.l. – architekten plaehn und lüdemann

Anlagenbetreiber:        Sonneninitiative e.V. in Kooperation mit Stadtwerke Marburg

PV-Fassade:                  317 m² Glas-Glas-Module SUNOVATION eFORM color HPB

Installierte Leistung:    55 kWp

Netzanschluss:             November 2021

 

Solar Decathlon Europe (SDE 21/22)

SUNOVATION sponsert Solarfassade für Team LOCAL+ aus Aachen

Elsenfeld, März 2022 – SUNOVATION unterstützt das Aachener Team LOCAL+ mit  Glas-Glas-Modulen eFORM unichrome für die gebäudeintegrierte Solarfassade ihres Wettbewerbsgebäudes. Im Juni 2022 findet das Finale des Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE 21/22) in Wuppertal statt, bei dem 18 Teams aus elf Ländern mit Ihren Ideen für klimaneutrale Quartiere gegeneinander antreten.

 

 

Innovationsaward für integrierte Photovoltaik 2022

Preisträger: Projekt Matzleinsdorfer Platz in Wien

Elsenfeld, April 2022 – Das Projekt "Bahnsteig Matzleinsdorfer Platz" in Wien von Architekturbüro Reinberg ZT mit Glas-Glas-Modulen von SUNOVATION hat den diesjährigen "Preis für PV in der Infrastruktur" der TPPV - Technologieplattform Photovoltaik Österreich gewonnen.

Jury-Begründung: Die Anwendung der PV auf Bahnsteigdächern ist eine ideales Einsatzgebiet mit vielen Vorteilen; Multifunktionalität: abgesehen vom Witterungsschutz wird Stromproduktion mit Sonnenschutz des Bahnbereiches kombiniert; Reduktion der künstlichen Beleuchtung durch semitransparente Module; dieses Projekt hat große Öffentlichkeitswirksamkeit; es sollte wegweisend und Vorbild für weitere Bahnsteige und ähnliche Anwendungen sein; es wäre wünschenswert, wenn sich dies zum Standard bei Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln entwickelt.

Solar Decathlon Europe (SDE 21/22)

SUNOVATION liefert Solarfassade & Solardach für Team MIMO aus Düsseldorf

Elsenfeld, März 2022 – Im Juni 2022 findet das Finale des Solar Decathlon Europe 21/22 (SDE 21/22) in Wuppertal statt. 18 Teams aus elf Ländern stellen sich der Herausforderung das Wohnen und Leben von morgen zu verbessern. Im renommierten Hochschulwettbewerb geht es um Sanierungs- und Nachverdichtungsentwürfe für künftige klimaneutrale Quartiere. SUNOVATION unterstützt das Düsseldorfer Team MIMO mit Glas-Glas-Modulen eFORM clear für ihre gebäudeintegrierte Solarfassade und Solarüberdachung.

Team MIMO

Das Team MIMO der Hochschule Düsseldorf (HSD) befasst sich mit der Sanierung und Aufstockung eines Lagerhauses in Wuppertal aus dem Jahr 1905, welches als Café Ada Bekanntheit erlangt hat. Neben architektonischen und technischen Herausforderungen gilt es das äußere Erscheinungsbild im Zuge der Bestandssanierung zu erhalten. Frei nach dem Leitgedanken ‹MINIMAL IMPACT - MAXIMUM OUTPUT (MIMO)› erarbeitet das interdisziplinäre Team ein Konzept zur ressourceneffizienten Nachverdichtung. Beim Finale in Wuppertal präsentieren sie einen Ausschnitt ihres Entwurfskonzepts in Form von zwei gestapelten, kompakten Vollholz-Wohnmodulen innerhalb einer voll funktionstüchtigen, intelligent gesteuerten Klimahülle.

 

Klimahülle als intelligente Fassade

Die Klimahülle bildet die Außenhaut der Aufstockung und umschließt als intelligente Fassade die Wohnmodule und deren Zwischenräume. Sie ist als 3-fach Isolierverglasung ausgeführt und besteht aus beweglichen Glaslamellen mit integrierter Photovoltaik. Die Glas-Glas-Module SUNOVATION eFORM clear wurden projektspezifisch dimensioniert und produziert. Geometrie, Größe, Glasaufbau und Zellbelegung sind ganz nach den Wünschen des Team MIMO ausgestaltet. Durch eine individuell abgestimmte Anordnung der PV-Zellen in der teiltransparenten Oberfläche ergibt sich ein Spiel aus Verschattung, Transparenz, Ein- und Ausblicken. Einige Bereiche der Fassadenfläche werden freigehalten, um Ausblicke aus dem Gebäude zu erhalten und den ungestörten Einfall von Tageslicht in den Innenraum zu gewährleisten. Das Dach ist ebenfalls mit Glas-Glas-Modulen SUNOVATION eFORM clear in 3-fach Isolierverglasung ausgeführt. Die Verwendung kristalliner Zelltechnologien, hochtransparenter Gläser und des einzigartigen Produktionsverfahrens garantiert höchste und langfristig stabile Energie-Erträge. Aufgrund der speziellen Silikon-Einbettung verfügen sie zudem über eine hervorragende Schalldämmung. Die Luftschalldämmungswerte, welche erreicht werden, liegen über den Werten von vergleichbaren Glasaufbauten mit speziellen Schallschutzfolien. Die elektrischen Kabel werden durch verdeckte Randanschlüsse verlegt und unsichtbar installiert.

 

SDE 21/22

Der Wettbewerbsfokus des SDE 21/22 liegt auf zukunftsgerichteter, nachhaltiger Stadtentwicklung. Es werden konkrete Lösungen und innovative Nachverdichtungskonzepte für bereits existierende Gebäude und klimaneutrale Quartiere gesucht. Die Teams beschäftigen sich mit hierbei mit Fragen wie Energieeffizienz, Klimaneutralität, mobiler und sozialer Vernetzung im urbanen Kontext und Realisierbarkeit.